Sonntag, 12. Juni 2011
Meine 4 Standbeine mit Leben erfüllen:Heilenergie
Ich sitze aufrecht, die Füße auf dem Boden.
Ich lege meine Hände mit den Handflächen nach oben auf die Oberschenkel.
Nun kann die Energie frei fließen.
Ich öffne mich für die große Quelle und bitte um Heilung.
Ich bitte sie von ganzem Herzen und erlebe das Gefühl von endloser Liebe für alle Dinge um mich herum.
Ich lasse mich von dieser ganz besonderen Kraft durchfließen.
Ich achte darauf, dass ich eine starke Bindung zur Erde habe.
Ich lasse dicke braune Wurzeln aus meinen Füßen in die Erde wachsen.
Ich sehe zu, wie sie sich immer tiefer in die Erde graben und sich immer mehr verzweigen.
Die Wurzelspitze krümmt sich und peitscht in einem Bewegungsrausch, der mich nach Luft schnappen lässt.
Sogar in der tiefsten Erdschicht an der wachsenden Spitze jeder Wurzel gibt es Licht.
Hier gibt es keine Explosionen des hellen Sonnenlichts,
aber die gleiche sanfte Beleuchtung, die in jeder Zelle glüht, ist überall sichtbar.
Je höher die Quelle ist, von der ich Energie erbitte, umso tiefer muß die Verbindung zur Erde sein.
Nun bin ich ganz still in mir und sitze eine Weile nur so da.
Ich merke selbst, wie lange es für mich richtig ist.
Ich spüre, was kommt.
Ich habe keine Angst, denn es wird mit dem Wind weiterziehen.
Gleichgültig was kommt, ich lasse es geschehen.
Es will sich lösen, was lange schon an mich gebunden ist.
Ich stelle mich dem Gefühl.
Ich betrachte es mit Liebe und dann darf es gehen.
Ich bitte die große Quelle, es mir abzunehmen.
Was mich quält, habe ich über Jahre selbst erschaffen.
Ich betrachte den Schmerz, frage ihn, wohin er gehört, was er mir sagen will.
Ich schenke ihm meine ganze Aufmerksamkeit.
Zum ersten Mal nehme ich diesen Körperteil, der mir Schmerzen bereitet, ganz bewusst wahr -
und plötzlich bekomme ich Bilder, Erinnerungen.
Der Schmerz trägt die Last meines Lebens, hält die Angst fest, ich spüre sie.............
und nach der Angst die Wut, schließlich Trauer, dann Gefühle des Versagens.
All diese Last trägt mein Körperteil, der mich schmerzt.
Und ich weiß, er trägt die Last schon seit meiner Kindheit, ein dicker grauer Nebel umhüllt ihn.
In meiner Brust wird es eng.
Was habe ich mir nur angetan?
Ich vergebe mir.
Ich hatte damals keine andere Möglichkeit.
Ich war noch so klein.
Ich habe nicht anders handeln können.
Doch es hat mich wachsen und lernen lassen.
Nun kann ich mir helfen, es ist alle Kraft dafür da, die ich benötige.
In meinem Geist sehe ich mich als erwachsene Gabriele,
die das kleine Mädchen schützend in den Arm nimmt.
Ich bin nicht mehr allein, ich bin nicht mehr ausgeliefert.
Ich bin aufgefangen, getragen von einer Kraft, die - in mir ist?
Oder um mich herum?
Ich weiß es nicht, aber sie ist da.
Nun darf es gehen.
Ich verabschiede es.
Ich bitte die große Quelle um Heilung und bin im festen Vertrauen und Wissen, dass es geschieht.
Vielleicht gelingt es mir nicht heute, beim ersten Mal.
Aber jeden Tag kann es ein bisschen mehr verschwinden und so Heilung geschehen.

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Montag, 6. Juni 2011
Meine 4 Standbeine mit Leben erfüllen
1. Standbein:
Wie kann ich Energieverlust vermeiden?

Ich stelle mir ein Krug Wasser vor:
Es nützt nichts, wenn ich ihn auffülle und
alles wieder hinausfließt,
weil irgendwo ein Leck ist.

Ich achte darauf, was ich esse und
wie ich es esse.
Ich nehme die Speisen
als ein Geschenk der Erde und der Tiere an.
Wenn ich glaube, ein Tier essen zu müssen,
danke ich ihm dafür, dass es mir als Nahrung dient.
Ich esse es mit Liebe und mit Achtung.

Ich vermeide schlechte Gedanken.
Denn Gedanken sind kraftvolle Energie,
die ich aussende und die zu mir zurückkommt und
meinen Körper beeinflußt.
Also ist es besser,
gute Gedanken in die Welt zu schicken.

2. Standbein:
Wieviel Energie verliere ich
im Umgang mit anderen Menschen?

Ich gebe acht, wie viel Energie ich
in Begegnungen mit anderen Menschen verliere.
Wenn ich es zulasse,
können manche mich aussaugen,
bis nichts mehr von mir übrig ist.
Ich schütze mich davor,
doch wenn ich eine Verbindung
nicht loslassen kann,
gebe ich Liebe in diese Beziehung hinein.
Ich frage mich
nach dem tieferen Sinn meiner Begegnung,
denn meine Seele will daran wachsen.
Doch irgendwann kommt der Punkt,
an dem ich prüfen darf,
ob das Ganze noch seine Richtigkeit hat.
Denn ich kann frei entscheiden,
was ich ertrage,
wie lange ich es ertrage und
wann es genug ist.
Ich bin ehrlich zu mir selbst.
Und wenn ich mich trennen will,
dann tue ich das.
Es macht dann keinen Sinn mehr,
an einer schlechten Beziehung festzuhalten.
Ich trenne mich auch
von den Gefühlen und Gedanken,
die dazu gehören,
denn sie binden mich sonst weiterhin.

3. Standbein:
Kann ich meine Aufgaben mit Liebe erfüllen?

Ich verweile nicht an Aufgaben,
die ich nicht mit Liebe verrichten kann.
Wenn ich glaube,
mein Weg sei dieser oder jener,
aber ich schaffe es nicht,
ihn mit Liebe zu gehen,
dann beeile ich mich, ihn abzubrechen.
Denn die Zeit, in der ich Kraft genug habe,
Dinge unter solchen Umständen zu tun,
ist begrenzt.
Was auch immer meine Aufgabe ist,
ich erfülle sie mit Liebe und Hingabe.
Ich bin Briefzustellerin aus Leidenschaft und
bin es mit Liebe und Hingabe.
Es gibt Menschen, die mich verwundert fragen,
wie ich das schaffe.
Aber ich erledige mein Werk mit Liebe und Hingabe,
jeden Tag aufs Neue und
ich werde es weiterhin tun und
glücklich und zufrieden damit sein.
Vielleicht kommt irgendwann der Tag,
an dem ich bemerke,
dass ich dieser Tätigkeit
nicht mehr nachgehen mag.
Vielleicht geschieht das auch niemals.
Doch wenn dieser Tag kommt,
dann darf ich mich fragen,
ob es äußere Umstände gibt,
die mich daran hindern,
meine Aufgabe weiterhin mit Liebe zu tun.
Und wenn es nicht an äußeren Umständen liegt,
sondern der Wunsch aufzuhören,
aus meinem Innern kommt, dann tue ich das.
Meine Seele will dann weitergehen und
sucht nach etwas anderem.
Und die Seele läßt sich auf ihrem Weg
des Wachstums nicht aufhalten.
Sie will sich weiterentwickeln,
in welche Richtung auch immer.
Und folgt man ihrem Ruf nicht,
wird sie trotzdem weitergehen,
und diese Erfahrung kann schmerzhaft sein.

4. Standbein:
Wie verbinde ich mich mit der Erde?

Ich verbinde mich mit der Erde,
die mich geschaffen hat.
Wenn ich die Verbindung zur Erde verliere,
wandere ich kraftlos umher und
mein Geist schwirrt
irgendwo außerhalb von mir herum.
Schlimmstenfalls weiß ich nicht mehr,
wer ich bin.
Das Bewußtsein der Erde hat etwas in mir,
in meinem Wesen hinterlassen.
Ich stehe mitten in ihr.
Wir alle leben mitten in ihr.
Ihr Energiefeld, also ihre Atmosphäre,
reicht weit in den Himmel hinein.
Ich verbinde mich mit dieser Energie.
Ich atme sie mit jedem Atemzug
tief in mich hinein, und
fülle meinen Körper mit ihr.

Ich schlüpfe immer wieder aus meinen Schuhen
und schleudere sie beiseite.
Ich wühle meine nackten Füße in die Erde.
Ich lasse meine Fußsohlen
tief in die Erde wandern, öffne meine Füße,
und lasse die Kraft der Erde
in mich hereinströmen.

Mitten durch meinen Körper
geht eine Energieröhre vom Kopf bis zum Fuß.
Wenn ich weit entwickelt bin,
reicht sie vom Himmel
gerade durch mich hindurch,
bis tief in die Erde.
Bin ich noch nicht soweit,
reicht sie vielleicht nur von kurz über dem Kopf
bis knapp zum Boden.
Das ist in Ordnung so.

Ich ziehe die Erdenenergie in diese Röhre hinein,
halte die Luft kurz an,
spüre die Liebe in meiner Brust, und
lasse die Energie sich dann
in meinem ganzen Körper verteilen,
vielleicht sogar darüber hinaus.

Nun atme ich die Energie
von oben in mich hinein.
Ich beginne am Scheitelpunkt meines Kopfes,
dann weiter den Körper hinunter.
Ich erfülle diese Aufgabe täglich,
am besten draußen in der Natur.

Ich stelle mir vor,
dass zwischen meinen Beinen eine Lichtröhre
nach unten in die Erde drängt,
die den Erdkern als Ziel anstrebt.
Doch die Verbindung lässt sich oft
in meiner Vorstellung nicht lange halten.
Dann verbinde ich mich mit dem Erdbewußtsein.
Es überkommt mich wie ein alt bekanntes Gefühl
aus einer längst vergangenen Zeit.
Ich atme ein, die Röhre hinauf,
halte die Luft an und
atme sie mit einem Stoß wieder aus.
Heiß durchströmt sie mich.
Es ist wunderbar stärkend.
Und während ich das registriere,
ist dieses Gefühl wieder da,
das mich immer mal wieder erfasst:

Ich bin eins mit allem, was mich umgibt.

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Sonntag, 5. Juni 2011
4 Lebensregeln von Mareike Carriere ( 56 )
" Gedanken mache ich mir oft darüber,was ich dazu
tun kann,
die Welt ein bisschen freundlicher zu gestalten.
Ich finde es wichtig, die eigenen Werte immer wieder
in Frage zu stellen.
Wir sind einem ständigen Veränderungsprozess
unterworfen,
und ich fühle mich priviligiert,
diesen Prozess mit Leben füllen zu dürfen.
So sind meine Lebensregeln durch sehr persönliche
Erfahrungen geprägt, die teilweise schmerzlich,
letzlich aber immer gut waren,
denn aus ihnen habe ich eine Menge gelernt.

1.Bevor Du über jemanden urteilst,
gehe eine Meile in seinen Schuhen.

Meine Eltern haben mich Toleranz gelehrt,
und ich übe mich immer noch darin,
Menschen wirklich offen gegenüber zu treten.
Wie schnell haben wir Urteile parat
über die Art und Weise,
wie andere sich benehmen, kleiden, ausdrücken...
Was weiß ich denn über meinen Nachbarn?
Und wer bin ich, ihm meinen Maßstab anzulegen?

2.Herr, gib mir die Kraft, das zu ändern,
was ich ändern kann,
die Gelassenheit,
das Unabänderliche zu
ertragen und
die Weisheit, das eine vom anderen
zu unterscheiden.

Das stammt vom Heiligen Franz von Assisi, und
ich nehme es mir sehr zu Herzen.
Denn ich neige dazu,
mich richtig in Sachen zu verbeißen.
Ungerechtigkeit zum Beispiel
bringt mich auf die Palme.
Insofern kann ich mich der Bitte des Heiligen
nur anschließen.
Ein paar Fortschritte
habe ich allerdings schon gemacht -
ich bin deutlich gelassener
als noch vor ein paar Jahren.

3.Was immer Du meinst oder glaubst,
tun zu können, beginne es.
Handeln enthält Magie, Anmut und Kraft.

Ein sehr schöner Satz
von Johann Wolfgang von Goethe.
Über Dinge nachzudenken,
sich Tagträumereien hinzugeben,
Ideen zu diskutieren -
das alles ist sehr schön und interessant.
Aber es geht doch nichts
über das Umsetzen dessen,
was ich mir vorgenommen habe.
Und sobald ich mich bekenne
und Verantwortung übernehme,
passiert das,
was Goethe zuvor in seinem Text beschreibt:
" Alle möglichen Dinge,
die sonst nie passiert wären, passieren,
um einem zu helfen. "

4.Achte auf Deine Gedanken.

Der jüdische Talmud
hat mich eine schöne Lebenshaltung gelehrt:
" Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Deine Taten.
Achte auf Deine Taten,
denn sie werden Deine Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Schicksal.
Achtest Du auf Dein Schicksal,
so achte auf Deine Gedanken. " "

Ich kann mich den 4 Lebensregeln
von Mareike Carriere nur anschließen!
Schöner hätte ich es nicht ausdrücken können!!!

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